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Reportagen über Khao Lak: |
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Im Erdzeitalter des Perm, vor etwa 230 Millionen Jahren lagerten sich Korallen und andere Meereslebewesen als Kalziumkarbonat auf dem Meeresgrunde ab und bildeten damit ein Riff von mehr als 1000 km Länge und mehreren hundert Metern Mächtigkeit. Bewegungen der Erdkruste übten gewaltigen Druck auf die abgelagerten Sedimente aus der den unelastischen Kalkstein in Stücke sprengte. Riesige Gesteinsblöcke brachen voneinander ab, türmten sich auf oder versanken.
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Andere Kräfte folgten und formten die entstandene Landschaft weiter. In periodischen Abständen haben sich die Eiskappen der Pole ausgebreitet und zurückgezogen, wodurch sich weltweite Verschiebungen der Meeresspiegelhöhe ergaben, die bis zu 150 m betragen haben. Vor 8500 bis 10000 Jahren zogen sich die Eiskappen das letzte Mal zurück und fluteten das Gebiet der Phang Nga Bucht, welches zuvor trockenes Land mit einzelnen steil aufragenden Gipfeln war. Wind, Wellen und Strömungen begannen nun ihre Arbeit und gaben der Landschaft ihr heutiges Aussehen.
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Heute ist das Wasser der Phang Nga Bucht nur wenige Meter tief und der Boden ist mit Schlamm bedeckt, den die im Norden der Bucht mündenden Flüsse abgelagert haben. Das erklärt auch die milchig grüne Farbe des Wassers. Laubabwerfende Sträucher besiedeln die Kalksteininseln ebenso wie die Felsen des Festlandes. Höherwachsender immergrüner Wald findet sich in den geschützt liegenden Tälern, wo der Boden tiefer und fruchtbarer ist.
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Pflanzen, wie Pandanus, Zykaceaen und Euphorbien leben selbst auf nacktem Fels indem sie mit ihren Wurzeln in die kleinsten Spalten wachsen und von Regenwasser und der allgegenwärtigen Feuchtigkeit leben.
Mangrovensümpfe bedecken die Gebiete zwischen den Inseln und die Flussmündungen, aber die meisten liegen entlang der Küste und damit ausserhalb der National Parkgrenzen. Das seit 1989 für ganz Thailand geltende Fällverbot gilt nicht für Mangrovengebiete ausserhalb geschützter Zonen, die meist parzelliert sind und zur Ausbeutung freigegeben.
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